Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB):

 

I. Gültigkeit:

 

Grundsätzliches: Ist in den AGB von wOHRtART die Rede, ist damit in allen Fällen das Einzelunternehmen Elisabeth Purkrabek-Lassacher - wOHRtART (Sprechen Lektorat Texten) gemeint.

 

I.1. Die hier angeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten in der bei Vertragsabschluss gültigen Fassung für sämtliche Geschäftsbereiche von wOHRtART (einschließlich aller Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen. Abänderungen bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung von wOHRtART. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

 

I.2. Diese AGB gelten grundsätzlich für alle künftigen Vertragsbeziehungen, auch wenn in Verträgen nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wird.

 

I.3. Falls einzelne Bestimmungen der hier angeführten Allgemeinen Geschäftsbeziehungen unwirksam sein oder werden sollten, bleibt die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge davon unangetastet. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die ersterer vom Sinn und wirtschaftlichen Zweck her am nächsten kommt.

 

II. SPRECHEN:

 

II.1. Mit Bezahlung der Sprachaufnahme gehen die Verwertungsrechte grundsätzlich auf den Auftraggeber (Kunden) über, jedoch nur im vereinbarten Rahmen und zum vereinbarten Zweck. Die Bezahlung der Sprachaufnahme begründet keinen Konkurrenzausschluss. Sollte es im Interesse des Auftraggebers liegen, kann allerdings Produktexklusivität (zB keine andere Autowerbung für einen bestimmten Zeitraum) oder totale Exklusivität (zB keine andere Werbung des Sprechers für einen bestimmten Zeitraum) gegen ein im Einzelfall auszuhandelndes Zusatzhonorar vereinbart werden. Dazu bedarf es der Schriftform. Mündliche Nebenabreden gelten nicht.

 

II.2. Haftung/Urheberrecht: Der Sprecher haftet nicht für den Inhalt. Alle Entwürfe und fertigen Produktionen unterliegen dem Urheberrechtsgesetz.

 

II.3. Der Auftraggeber hat bei Auftragserteilung sämtliche relevante Daten bekanntzugeben (z.B. den Werbekunden, das Produkt, den Einsatzbereich und die Nutzungsdauer). Die Sprachaufnahmen dürfen ausschließlich für den vereinbarten Zweck, im vereinbarten Ausstrahlungsgebiet und für die vereinbarte Dauer ausgesendet werden. Änderungen sind wOHRtART (Elisabeth Purkrabek-Lassacher) unverzüglich mitzuteilen und dafür gegebenenfalls anfallende Zusatzhonorare vom Auftraggeber zu begleichen.

 

II.4. Werbespots (Funk-, TV- und Kino-Reinaufnahmen): Der Auftraggeber erhält mit der Abgeltung eines einzelnen Spots innerhalb des vereinbarten Ausstrahlungsgebietes über das vereinbarte Medium, beschränkt auf die vereinbarte Nutzungsdauer (ab Produktionsdatum des Ausstrahlungsmediums bzw. spätestens aber der ersten Verwertung – Nutzung/Veröffentlichung) das Recht zur Ausstrahlung. Davon inbegriffen ist das Recht zur Ausstrahlung in denjenigen europaweit zu empfangenden Sendern, die ihren Sitz im als Ausstrahlungsgebiet vereinbarten Gebiet haben (zB Österreich oder Deutschland). Für Ausstrahlungen in Sendern, deren Sitz nicht in diesem Land liegt bzw. für jedes weitere Land wird ein weiteres Verwertungshonorar fällig. Gleiches gilt für den Wechsel von einem zu einem anderen Medium bzw. für die zusätzliche Verwendung in anderen Medien (zB Verwertung eines Rundfunkspots in einem Kinospot, Verwendung im Internet, Multimedia-Anwendungen etc.). Entsprechendes gilt für die Produktion und Ausstrahlung von sogenannten Sales-Videos, Industriefilmen, Ladenfunk, öffentlichen Veranstaltungen etc., wenn diese über ein anderes oder eines der neuen Medien ausgestrahlt oder veröffentlicht werden. Bei der Produktion und Verbreitung von Videos, CDROM und anderen Multimediaanwendungen, die zu Werbezwecken eingesetzt oder zum Kauf angeboten werden, sind zusätzlich – abhängig von der Auflagenhöhe – gesonderte Verwertungshonorare fällig. Eine besondere Stellung im Preisgefüge nehmen Hörfunkspots für Lokal- oder Regionalsender ein: hier ist das Veröffentlichungshonorar an das strikt beschränkte Ausstrahlungsgebiet angepasst. Ein Lokalfunkspot deckt die Ausstrahlung in beliebig vielen Sendern einer enzigen Stadt ab; gemeint ist hier ein eng begrenzter Raum in der Größe eines Bezirkes. Ein Regionalfunkspot liegt vor, wenn die Ausstrahlung in mehr als einem einzigen Lokalbereich erfolgt und gilt bis zur Ausstrahlung in beliebig vielen Sendern eines einzelnen Bundeslandes. Werden keine schriftlichen Individualvereinbarungen getroffen, dürfen Werbespots durch den Auftraggeber für die Dauer von 12 Monaten, spätestens ab der erstmaligen Ausstrahlung, verwendet werden. Wird das Ausstrahlungsgebiet nicht individuell vereinbart, wird von lokalem bzw. regionalem Einsatz bzw. dem typischen Einsatzbereich des Auftraggebers ausgegangen. Werbe-Entwürfe (Rundfunk-, TV- und Kinolayouts): Mit Abgeltung eines Layouts erwirbt der Auftraggeber das Recht, die Sprachaufnahme für Markttests und Präsentationen zu verwenden. Im Layoutstadium ist es dem Auftraggeber weiters gestattet, eine beliebige Anzahl von Motiven aus dem Sprachmaterial zu erstellen. Die Layouts dürfen jedoch keinesfalls ohne Genehmigung ausgestrahlt oder anderweitig einer breiten Öffentlichkeit z.B. zu Werbe-, Verkaufs- oder Informationszwecken zugänglich gemacht werden. Zusätzlich zum Layouthonorar wird im Fall einer Ausstrahlung ein Verwertungshonorar fällig.

 

II.5. Industriefilme: Darunter fallen Imagefilme, Produktpräsentationen, technische Filme, Lehr- und Sachfilme, Schulungsvideos und alle ähnlichen Filme, die herkömmlicherweise nicht als Filme zur Funk-, TV- und Kinowerbung sowie als Werbespots in solchen Massenmedien eingesetzt werden. Diese und Sprachteile daraus dürfen ohne Genehmigung der Sprecherin (wOHRtART) nicht zu einem anderen als dem vereinbarten Zweck verwendet werden und vom Auftraggeber nur einem definierten und begrenzten Zuschauerkreis vorgeführt und in keinem Massenmedium veröffentlicht oder dort zu Werbezwecken verwendet werden. Dasselbe gilt für jeden einzelnen Fall der Verwertung von Teilen eines Layouts. Änderungen bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung zwischen wOHRtART und dem Auftraggeber.

 

II.6. Fernseh-und Hörfunkbeiträge: Die AGB der Rundfunk- und Fernsehanstalten gelten nicht automatisch, maßgeblich ist die Individualabrede der Parteien. Soferne keine einzelvertragliche Regelung getroffen wurde, gelten die hier angeführten AGB sinngemäß. II.7. Honorare: Für die Höhe des einzelnen Honorars gilt die vertragliche Vereinbarung der Vertragsparteien. Bei Fehlen einer solchen Honorarvereinbarung gelten die marktüblichen Preise gemäß Preisrichtlinien der Sprechervereinigung voice (voice.com). Für den Fall, dass ein Produktionstermin vom Auftraggeber nicht eingehalten werden kann, muss dieser rechtzeitig (mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin) abgesagt werden. Eine spätere Absage gilt nur dann als rechtzeitig, wenn der Auftraggeber die Absage des Produktionstermins nicht zu vertreten hat und ihm auch keine frühere Absage möglich war. Ansonsten wird die Zahlung eines Ausfallshonorars in der Höhe von 40 % des vereinbarten Honorars an die Sprecherin fällig. Kann die Sprecherin einen vereinbarten Produktions- oder Liefertermin aus von ihr nicht zu vertretenden Gründen, wie z.B. höherer Gewalt oder Krankheit, deren Nachweis sie auf Verlangen erbringen muss, nicht einhalten, so haftet sie nicht für etwaige damit verbundene Kosten des Auftraggebers. Entwurfs- und Layout-Arbeiten sind grundsätzlich zu vergüten, auch wenn es nicht zur Ausstrahlung eines Spots kommt. Für den Fall der Ausstrahlung ist zusätzlich zum Layout-Honorar ein Verwertungshonorar zu zahlen. Das vereinbarte Honorar versteht sich stets zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe. Zahlungen haben stets binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum zu erfolgen. Im Falle des Zahlungsverzuges ist wOHRtART berechtigt, Mahnspesen in der Höhe von EUR 25,- pro erfolgter Zahlungserinnerung sowie Verzugszinsen in der Höhe von derzeit 9,8 % per annum sowie gegebenenfalls weitere anfallende Inkassokosten in Rechnung zu stellen. Die Aufrechnung mit etwaigen von wOHRtART bestrittenen Gegenansprüchen ist nicht statthaft, soweit die Gegenansprüche nicht rechtskräftig festgestellt sind. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts wegen nicht anerkannter oder nicht rechtskräftig festgestellter Gegenansprüche ist ausgeschlossen, sofern diese Ansprüche nicht auf demselben Vertragsverhältnis beruhen. Die Nutzungs- und Verwertungsrechte gehen auf den Auftraggeber erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür vereinbarten Vergütung über. wOHRtART ist im Übrigen berechtigt, dem Auftraggeber mit sofortiger Wirkung die weitere Nutzung und Verwertung einer erstellten Produktion zu untersagen, wenn sich der Auftraggeber mit der Bezahlung, die er im Rahmen der mit wOHRtART vereinbarten Geschäftsverbindung schuldet, mehr als 20 Tage im Verzug befindet.

 

II.8. Informationspflicht: Der Auftraggeber verpflichtet sich, der Sprecherin vor der ersten Ausstrahlung mitzuteilen, wann eine Sprachaufnahme, im Original oder in bearbeiteter Form, mittels des ursprünglich vereinbarten oder eines anderen Mediums oder eines der neuen Medien, innerhalb eines neuen Gebietes (zB lokal, regional, national, international), innerhalb eines bestimmten Zeitraumes gesendet wird. Sollte dabei eine Änderung der ursprünglichen Auftragsvereinbarung schlagend werden, verpflichtet sich der Auftraggeber etwaige zusätzlich fällig gewordene Honorare abzugelten. Für den Fall der Säumigkeit bei der Einhaltung der Informationspflicht durch den Auftraggeber behält sich die Sprecherin die Einhebung von Verzugszinsen in der Höhe von 10% p.a. aus dem Rechnungsbetrag für die Zeitspanne der Säumigkeit vor. Das Recht, im Falle des Zahlungsverzuges nach Rechnungserteilung, Verzugszinsen zu verlangen, bleibt davon unberührt.

 

II.9. Vertragsverletzung: Verstößt der Auftraggeber gegen die Informationspflicht oder bei der Verwendung oder Verbreitung einer Sprachaufnahme, eines Layouts oder Spots gegen die Vereinbarung (z.B. über den vereinbarten Zeitraum, Ausstrahlungsbereich, Ausstrahlungsmedium), verpflichtet sich der Auftraggeber – unbeschadet der Verpflichtung zur Zahlung eines entsprechenden Verwertungshonorars – für den Fall der Zuwiderhandlung unter Ausschluss der Annahme des Fortsetzungszusammenhangs, eine Vertragsstrafe in Höhe des 4-fachen Verwertungshonorars an die Sprecherin zu zahlen. In gleichem Maße haftet der Auftraggeber für Verstöße, die von auf seine Veranlassung an der Produktion beteiligten Dritten verursacht werden.

 

II.10. wOHRtART ist berechtigt, alle Produktionen und Dienstleistungen oder Teile davon, die im Auftrag von Kunden entstanden sind, zum Zweck der Eigenwerbung unentgeltlich zeitlich und räumlich uneingeschränkt in allen Medien zu nutzen. wOHRtART ist dazu berechtigt, den Namen des Auftraggebers oder des Sprechers zu nennen.

 

II.11. Produktionen: Die Sprachaufnahmen finden in einem vom Auftraggeber gewählten Tonstudio bzw. nach Vereinbarung mit dem Auftraggeber in einem von wOHRtART gewählten Tonstudio statt. Bei Fehlen einer diesbezüglichen Vereinbarung werden die Sprachaufnahmen im Heimtonstudio von wOHRtART (mit auf www.wohrtart.com angeführtem technischen Equipment sowie unter vergleichbarer Qualität der auf der Homepage freigegebenen Hörproben erstellt). wOHRtART erstellt (Werbe-)Produktionen auf Grundlage der Angaben des Auftraggebers. Vom Auftraggeber zur Produktion übermittelte Texte gelten als genehmigt. Von wOHRtART erstellte Texte bedürfen einer schriftlichen Bestätigung des Auftraggebers (dabei reicht eine Bestätigung per E-Mail von der E-Mail-Adresse des Auftraggebers). wOHRtART haftet nicht für Fehler in Texten, die vom Auftraggeber übermittelt oder freigegeben wurden. Der Kunde hat die von wOHRtART erstellten (Werbe-)Produktionen nach Zugang umgehend zu prüfen und den Erhalt, die Sendefähigkeit und die Freiheit von Fehlern schriftlich zu bestätigen. Rekamationen an von wOHRtART erstellten Produktionen müssen umgehend nach Zugang der Produktionen geltend gemacht werden. wOHRtART liefert Produktionen aus dem eigenen Tonstudio nach den Wünschen des Auftraggebers per E-Mail, Internet, Post oder mittels einer anderen Zustellform. Die Kosten hierfür hat der Auftraggeber (zuzüglich zum fälligen Honorar) zu tragen. wOHRtART haftet ab Übergabe an den Übermittlungsdienst nicht bei Verlust oder Verspätung bei der Auslieferung, weder für direkt entstandene oder Folgeschäden oder –einbußen.

 

III. LEKTORAT:

 

IV.1. Leistungsumfang und Vertragsabwicklung: Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem Auftrag des Kunden bzw. der Leistungsbeschreibung oder den Angaben im Angebot. Nachträgliche Änderungen des Leistungsinhaltes oder der Vergütung bedürfen der Schriftform. Der Auftraggeber wird wOHRtART mit allen Informationen und Unterlagen versorgen, die für die Erbringung der Leistung erforderlich sind. Er verpflichtet sich ferner, wOHRtART von allen Vorgängen zu informieren, die für die Durchführung des Auftrages von Bedeutung sind, auch wenn diese Umstände erst während der Durchführung des Auftrages bekannt werden. Der Auftraggeber trägt den Mehraufwand, der dadurch entsteht, dass Arbeiten infolge unrichtiger, unvollständiger oder nachträglich geänderter Angaben von wOHRtART wiederholt werden müssen oder verzögert werden. Er ist des Weiteren dazu verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrages zur Verfügung gestellten Unterlagen auf eventuelle bestehende Urheber-, Kennzeichenrechte oder sonstige Rechte Dritter zu prüfen. wOHRtART übernimmt dafür keinerlei wie auch immer geartete Haftung.

 

IV.2. Vertragsabschluss: Der Auftraggeber (Kunde) erteilt die Aufträge in elektronischer, schriftlicher oder fernmündlicher Form. Der Auftrag gilt als erteilt, wenn der Text als E-Mail-Attachement, auf Datenträger, als Papiervorlage oder unter Hinweis auf eine Internetseite mit dem Auftrag, diese Seite oder Teile davon zu lektorieren (Stand und Fassung bei Auftragserteilung, spätere Änderungen nicht mitinbegriffen), eingereicht wurde und von wOHRtART schriftlich bestätigt worden ist (per E-Mail, Post oder direkt per Auftragsformular). Der Umfang des Lektorats (z.B. ausschließliche Korrektur der Rechtschreibung, Miteinbeziehung von Satzaufbau, Formulierungen, Inhalt etc.) wird zwischen den Vertragsparteien bei Vertragsabschluss vereinbart. Die entstehenden Honoraransprüche richten sich nach dem Umfang des Lektorats.

 

IV.3. Liefertermin: wOHRtART ist stets darum bemüht, die Aufträge zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers und pünktlich auszuführen. Verzögerungen sind allerdings nicht zur Gänze auszuschließen. Wird die Frist um mehr als eine Woche überschritten, kann der Kunde durch eine schriftliche Erklärung vom Vertrag zurücktreten. Kommt es aus vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Gründen (zB höhere Gewalt oder Krankheit) zu einer Verzögerung des Liefer- und Leistungstermins, so haftet wOHRtART nicht für etwaige Kosten des Auftraggebers. wOHRtART wird ebenso vom Liefertermin entbunden, wenn der Auftraggeber (Kunde) mit seinen zur Durchführung des Auftrages notwendigen Verpflichtungen (z.B. Bereitstellung von Unterlagen oder Informationen), im Verzug ist. In diesem Fall wird der vereinbarte Termin zumindest im Ausmaß des Verzugs verschoben. Die Lieferung gilt als erfolgt, wenn die Texte an den Kunden abgeschickt oder übergeben wurden.

 

IV.4. Honorare: Falls nichts anderes vereinbart wurde, entsteht der Honoraranspurch für jede Leistung, sobald diese erbracht wurde. Das Honorar versteht sich exklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Alle Leistungen, die nicht ausdrücklich durch das vereinbarte Honorar abgegolten sind, werden gesondert entlohnt. Kostenvoranschläge sind grundsätzlich unverbindlich. Falls abzusehen ist, dass die tatsächlichen Kosten den Kostenvoranschlag um mehr als 10 % überschreiten, wird wOHRtART den Kunden auf die höhreren Kosten hinweisen. Die Kostenüberschreitung gilt als vom Auftraggeber genehmigt, wenn er nicht binnen einer Woche nach diesem Hinweis schriftlich widerspricht. Das vereinbarte Honorar versteht sich stets zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe. Zahlungen haben stets binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne jeden Abzug zu erfolgen. Im Falle des Zahlungsverzuges ist wOHRtART berechtigt, Mahnspesen in der Höhe von EUR 25,- pro erfolgter Zahlungserinnerung sowie Verzugszinsen in der Höhe von derzeit 9,8 % per annum sowie gegebenenfalls weitere anfallende Inkassokosten in Rechnung zu stellen. wOHRtART ist berechtigt, sich in Verzug befindliche Kunden (Auftraggeber) von weiteren Dienstleistungen auszuschließen, auch wenn ein entsprechender Vertrag geschlossen wurde. Die Aufrechnung mit etwaigen von wOHRtART bestrittenen Gegenansprüchen ist nicht statthaft, soweit die Gegenansprüche nicht rechtskräftig festgestellt sind. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts wegen nicht anerkannter oder nicht rechtskräftig festgestellter Gegenansprüche ist ausgeschlossen, sofern diese Ansprüche nicht auf demselben Vertragsverhältnis beruhen. wOHRtART ist berechtigt, im Fall einer Stornierung von Aufträgen durch den Auftraggeber, bereits erbrachte Teilleistungen in Rechnung zu stellen.

 

IV.5. Auftragsabwicklung: Bei Maßgeblichkeit der Zeichenanzahl eines Textes gilt die Anzahl der Zeichen inklusive Leerzeichen. Beim Lektorat von Homepages werden die Korrektur-Anregungen über ein eigenes Dokument je nach Vereinbarung per E-Mail oder Post übermittelt. Im Falle sonstiger Texte werden diese entweder direkt im Dokument (zB Word) bearbeitet und mit einem zusätzlichen Anmerkungsblatt versehen oder die Korrekturen auf einem eigenen Dokument vermerkt und zugestellt. Individuelle Absprachen (z.B. Anwendung der alten Rechtschreibnormen, individuelle Orthografie etc.) werden bei der Auftragserteilung schriftlich festgehalten.

 

IV.6. Gewährleistung , Schadenersatz und Haftung: wOHRtART führt die Lektoratsarbeiten mit größter Sorgfalt aus, sodass der Text danach möglichst fehlerfrei ist. Eine Garantie für Fehlerfreiheit ist ausgeschlossen. Innerhalb von drei Tagen, nachdem die Unterlagen dem Kunden übergeben oder an ihn versandt wurden, kann dieser auf eventuell vorhandene Mängel schriftlich und mit Begründung hinweisen. An den übermittelten Texten darf nichts geändert werden, da sonst der Gewährleistungsanspruch entfällt. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Einwendung, so gilt die Leistung als genehmigt. Kann nach Anzeige eines Mangels bei der Überprüfung der Leistung durch wOHRtART kein offensichtlicher Mangel festgestellt werden, so trägt der Kunde die Kosten der Prüfung. Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Reklamationen steht dem Kunden das Recht auf Verbesserung der Leistung durch wOHRtART zu. Die Beweislastumkehr gemäß § 924 ABGB zu Lasten von wOHRtART ist ausgeschlossen. wOHRtART haftet nur bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, insgesamt jedoch nur bis zur Höhe des Rechnungsbetrages. Die Haftung für Mangelfolgeschäden wird ausgeschlossen; insbesondere wird eine Haftung von wOHRtART für Prozesskosten, eigene Anwaltskosten des Auftraggebers oder Kosten von Urteilsveröffentlichungen sowie für allfällige Schadenersatzforderungen oder ähnliche Ansprüche Dritter ausgeschlossen. Jeder Schadenersatzanspruch kann nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis des Schadens geltend gemacht werden. Schadenersatzansprüche sind der Höhe nach mit dem Auftragswert exklusive Steuern begrenzt.

 

IV.7. Vertraulichkeit: wOHRtART sichert absolute Vertraulichkeit zu. Dies bezieht sich sowohl auf die Person des Kunden als auch auf Informationen, die durch den Auftrag bekannt werden. wOHRtART ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, zur Sicherung der Rückübersendung des Textes eine Sicherungskopie zu ziehen und diese bis zum Ablauf eventueller Ansprüche zwischen Auftraggeber und wOHRtART aufzubewahren. Aufgrund der elektronischen Übermittlung von Texten und Daten sowie E-Mail-Kommunikation zwischen dem Kunden und wOHRtART kann ein absoluter Schutz vertraulicher Daten nicht gewährleistet werden. Es ist auch bei größter Sorgfalt nie ganz auszuschließen, dass Dritte unbefugt auf elektronischem Weg Zugriff auf die übermittelten Informationen nehmen. wOHRtART übernimmt dafür keine Haftung.

 

 

V. Datenschutz/Elektronischer Geschäftsverkehr:

 

wOHRtART behandelt die Daten von Auftraggebern vertraulich und stellst diese Dritten nicht zur Verfügung. wOHRtART weist darauf hin, dass es die Daten der Auftraggeber elektronisch verarbeitet. Die rechtlichen Hinweise im Disclaimer sowie der Datenschutzerklärung auf der Homepage www.wohrtart.com gelten als Bestandteil der AGB.

 

VI. Allgemeines zur Rechnungslegung:

 

Das Unternehmen wOHRtART behält es sich vor, Rechnungen in elektronischer Form an den Auftraggeber zu übermitteln. Dieser erklärt sich ausdrücklich dazu bereit, elektronische Post von wOHRtART zu erhalten.

 

VII: Schlussbestimmungen:

 

Anzuwendendes Recht/Gerichtsstand: Auf diesen Vertrag ist materielles österreichisches Recht unter Ausschluss von Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts anwendbar. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung. Erfüllungsort ist der Ort der Unternehmensniederlassung des Auftragnehmers wOHRtART (Salzburg). Bei Streitigkeiten ist das Gericht am Unternehmensort wOHRtART (Salzburg) zuständig.

 

AGB von wOHRtART (Salzburg) in der Fassung vom 20. Oktober 2013